Bollywoodelfe's Blog

Eine deutsche Sicht auf Bollywood, Indien , Pakistan

Golden Boy – Gedrillt zum Cricket-Star

Muss man Kricket-Fan sein, um diese Serie unterhaltsam zu finden? Ich denke nein. Ich bin kein Kricket-Fan, aber ich habe die Serie mit 6 Folgen an einem Abend durchgeschaut und bin nun etwas enttäuscht, dass ich jetzt ungewiss lange auf die zweite Staffel warten muss, da ich die beiden Hauptdarsteller gern weiter begleiten würde auf dem Weg zum „Selection Day“. Abgesehen vom Kricket geht es nämlich vor allem auch um gesellschaftliche Themen.

Kricket ist der Top1-Sport in Indien, wie bei uns Fußball. Gute Spieler werden von den Menschen wie Helden verehrt, es ist fast wie eine Religion und sie können jede Menge Geld verdienen. So drillt der herrische Vater seine beiden Söhne Radha und Manju seit ihrer Kindheit schonungslos, damit sie einmal auch solche Stars werden. Schon die Geburt war durchgeplant, als er sich eine Hockeyspielerin zur Frau nahm, damit die sportlichen Gene zukünftige Champions versprechen. Nun müssen sie ihrem Vater Tag für Tag Rechenschaft über ihre Kricket-Leistungen ablegen. Der Champion Nr.2, Manju, mag allerdings gar kein Kricket und würde lieber studieren. Doch seine Meinung ist nicht gefragt.

So sehen wir hier den großen familiären Konflikt. Einen Vater, der mit seinem Traum, einen Kricket-Champion zu erschaffen, möglicherweise über Leichen geht? Der Verbleib der Mutter wird immer wieder nur angedeutet, was wirklich mit ihr geschehen ist, wird nicht geklärt. Wir begleiten den Vater und die Söhne auf dem schweren Weg, einen Verein zu finden, der auch ohne Bezahlung ein Talent fördern möchte. Und dann ist da natürlich noch die übliche Schulwechselproblematik, der die beiden Jungs begegnen, als sie endlich an einer Schule ein Stipendium bekommen und das einem reichen Elite-Jungen nicht gefällt.

Die Schauspieler sind alle so gut, dass man sofort eine Verbindung zu ihnen aufbauen kann. Man kann sich gut in alle hinein versetzen. Der Stoff zur Serie stammt aus der gleichnamigen Romavorlage von „Aravind Adiga“, dessen berühmtes Buch „Der weiße Tiger“ den Bookers Prize gewann.

Ich finde: gut gemacht! Ich will unbedingt weiter sehen!

Zu sehen bei Netflix: https://www.netflix.com/de/title/80194558  

 

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Simmba – Hau-drauf-Cop

Was Inder lustig und unterhaltsam finden ist immer recht interessant. In diesem Fall hätte ich mir die Lehrstunde zu Indiens Unterhaltungsindustrie allerdings lieber gespart. Dass Inder auf gewaltverherrlichende Filme abfahren, ist mir bekannt. Muskelbepackte Männer in Polizeiuniformen sind ja spätestens seit Dabanng die absoluten Helden. Stundenlang sieht man die verprügelten Männer durch die Gegend fliegen, schon fast anmutig durchchoreographiert, immer schön in Zeitlupe, damit man sich in jeder Einzelheit vorstellen kann, wieviele Knochen ihnen in diesem Moment brechen. Mehr Fäuste für ein Hallelujah geht nicht. Ein korrupter und etwas schräger Cop (Ranveer Singh) wird im Laufe des Films geläutert. Alles schön und gut. Aber Simmba schießt den (schrägen) Vogel ab, was die Moral von der Geschichte betrifft. Die Frage, was man mit Vergewaltigern macht, die keine Angst vor einer Verurteilung haben müssen und wahrscheinlich ungeschoren davon kommen, stellten sich in letzter Zeit so einige Filme (MOM, Ajji). Hier wird nun als Lösung eine Variante dargestellt, in der die Vergewaltiger vom Polizisten ermordet werden, aber sie es so drehen, dass es nicht wie Mord aussieht. Gerechtfertigter Mord durch die Polizei. Das finde ich mehr als fragwürdig. Nein, mein Fall ist dieses Remake eines Telugu-Films wahrlich nicht. Die Inder im Kinosaal lachten pausenlos, ich hatte dafür nicht mal ein müdes Lächeln übrig. So trennten uns in diesem Film unterhaltungstechnisch Welten.

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Bombay Café Bunty’s

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Die Ansage von „Mit Vergnügen Berlin„, dass Berlin nun endlich mit „Bombay Café Bunty’s“ ein richtiges gutes indisches Restaurant hat, ist nicht übertrieben. Wer einmal originales indisches Essen gegessen hat und sich durch eine ewige Reihe monoton gleichschmeckender, für den deutschen Markt angepassten Inder durchgetestet hat, der findet hier endlich eine wohltuende Abwechslung zum ewigen Einheitsbrei!

Schon beim wichtigen Kriterium Chai kannt Bunty’s punkten: es ist ein wohlschmeckender Gewürztee, liebevoll präsentiert und keine übliche lieblos zusammengebraute Milch-Schwarzteemischung.

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Herrlich überrascht war ich von der „Masala Chai Pilzsuppe“, präsentiert in einer Chai-Tasse, herrlich pilzig und sehr lecker gewürzt.

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Meine Hauptspeise war ein gelungenes Chicken Biryani

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Und als absoluter Dessert-Fan war das Nutella Naan mit Kokos-Eis natürlich der absolut krönende Abschluss eines genüsslichen Abends

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Wer sich nicht mit einem Billig-Inder zufrieden gibt und nach originalem Geschmack sucht, wird hier zufrieden speisen. Das Bild von Mona-Lisa im Sari ist die Reise wert 😉

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Bombay Cafe Bunty’s | Knesebeckstraße 18, 10623 Berlin

 

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Vom „Sir“ zu Ashwin

Ich ärgere mich oft über die deutschen Filmtitel-Übersetzungen indischer Filme. Meist sind sie besonders schwülstig. Als wollte man einer gewissen Klientel gerecht werden wollen. Damit verschreckt man aber meiner Meinung nach garantiert potenzielle Filmzuschauer, die sich bei dieser Übersetzung „Die Schneiderin der Träume“ wahrscheinlich eine grauenvolle indische Schmonzette vorstellen, was aber mitnichten der Fall ist! Im Original „Sir“, im französischen „Monsieur“…das trifft es viel besser. Man hätte natürlich auch die starke Frau vertiteln können, die trotz ihrer gesellschaftlich katastrophalen Stellung als Witwe und Hausmädchen versucht, das Beste aus ihrem Leben zu machen. Aber nein, Schneiderin der Träume! Geht es noch schmalziger?

Natürlich ist es wahrscheinlich sehr sehr selten und etwas zu romantisch gedacht, dass sich ein „Reicher“ in sein Hausmädchen verliebt und sie gut behandelt. Aber die Umstände sind alle sehr real: ihre Probleme mit der Gesellschaft, die eine solche Beziehung nie dulden würde, ihre Flucht aus dem Dorf, in dem ihr Leben als Witwe zu Ende gewesen wäre, ihr Kampf um neue Perspektiven mit einer Ausbildung als Schneiderin, die rüde Art, wie die reichen Freunde ihres „Sir“ sie behandeln. Eine Beziehung zwischen diesen zwei Welten wäre für alle Seiten undenkbar. Aber ihrem „Sir“ ist das egal. Er hat endlich eine Person gefunden, die ihn versteht. Und deren Träume er gern unterstützt.

Ein zauberhaftes Pärchen! Tillotama Shome als Ratna ist mir noch sehr gut aus „Manto“ in Erinnerung, aber auch aus „Hindi Medium“ und natürlich einer meiner Einstiegsdrogenfilme „Monsoon Wedding“. Vivek Gomber als Ashwin hat schon in „Court“ mitgespielt. Man wünscht sich während des Films unbedingt, dass sich bei den Beiden etwas entwickelt, da sie einfach sehr gut zusammen passen. Das letztliche „Happy End“ kann sich jeder in seiner Fantasie ausmalen, denn das Ende ist relativ offen.

Der Film hat bei Rotten Tomatoes glatte 100% Bewertung bekommen. Es ist definitiv nicht nur ein Film für Frauen, die nach romantischen Taschentuchfilmen suchen, sondern ein lehrreicher Film, der die indische Gesellschaft mit ihren problematischen Facetten darstellt und nebenbei sehr gefühlvoll, aber niemals auf eine übertriebene Bollywood-Art, sondern ganz natürlich. Sehr schön anzusehen!

 

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Netflix Top 5 indische Filme 2018

Dieses Jahr hat Netflix über 100 indische Filme ins Programm genommen…dafür liebe ich Netflix. Besonders gefreut habe ich mich natürlich über die vielen Aamir Khan Filme ❤ (Taare Zameen Par, Dangal, Rang de Basanti, Lagaan…) und interessanten Netflix-Eigenproduktionen.

Im Rückblick auf 2018 möchte ich nun 5 indische Filme/Serien hervorheben, die aktuell in diesem Jahr erschienen sind, auf Netflix zu sehen und die ich empfehlen möchte:

Sacred Games – Der Pate von Bombay

patevonbombaykleinDie Geschichte basiert auf dem Roman von Vikram Chandra und gibt uns einen einzigartigen Einblick in die Unterwelt von Bombay (heute Mumbai). Diese von Netflix produzierte Serie hat mich absolut

 

 

 

Padman

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Selbst im aufgeklärten Deutschland können Beiträge über das blutige Kapitel im Leben einer Frau einen Shitstorm auslösen, weil es immer noch Frauen(!) gibt, die finden, dieses Thema sollte besser totgeschwiegen werden. Wie dramatisch und fatal diese Einstellung sein kann und was ein Mann alles ertragen muss (reale Geschichte!!!), wenn er Frauen eigentlich etwas Gutes tun möchte, das können wir in diesem Film sehen. Ich habe hierfür meine Akshay Kumar-Aversion beiseite gelassen und kann nur sagen: es hat sich gelohnt!

 

Sanju

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Die Biographie des Schauspielers Sanjay Dutt hat mich sehr beeindruckt und ist in vielerlei Hinsicht sehenswert. Abgesehen vom wirklich spannenden Leben des Sanju ist alles mit sehr viel Liebe, authentisch und unterhaltsam umgesetzt.

 

 

 

AndhaDhun

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Schwarzhumorige Komödien aus Indien sieht man eher selten…und diese hier hat mich wirklich überrascht! Es gibt so viele unvorhergesehene Wendungen und wunderbare Absurditäten, dass es ein Genuss für Freunde des schwarzen Humors ist.

 

 

 

Teefa in Trouble

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Ja ich weiß, dieser Film stammt nicht aus Indien, sondern aus Pakistan und ich stehe ihm auch sehr ambivalent gegenüber. Aber wenn man den typischen bollywoodesken Unterhaltungsstil mit Humor nimmt, dann hat der Film irgendwas nachhaltig Beeindruckendes.

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Manto – im Visier der Zensur

Und da ist wieder eine von diesen Geschichten, eins von hunderttausend Schicksalen,  die die Teilung Indiens und Pakistan miterleben mussten und Zeit ihres Lebens mit dieser Traumatisierung umzugehen versuchten.

Der Journalist, Schriftsteller und Drehbuchautor Saadat Hasan Manto entstammte einer muslimisch-kaschmirischen Familie, arbeitete in Bombay und verließ im Zuge der Teilung Indiens durch die Briten wegen der Verfolgung von Moslems 1948 das Land und ließ sich in Lahore nieder. Er kehrte nie wieder in sein geliebtes Bombay zurück und starb früh infolge seine Alkoholismus.

Manto war sehr umstritten. Er wurde sechsmal wegen Obszönität seiner Werke angeklagt, aber nie verurteilt. Er legte der Gesellschaft einen Spiegel vor, wie sonst kein anderer Autor dieser Zeit, porträtierte auch gerade die unschönen Seiten.

Auch wenn im Film vorrangig das Leben von Manto dargestellt wird, sein ewiger Kampf gegen die Verurteilung seiner Werke, geht es doch vor allem um dieses prägende Ereignis der Teilung des Landes.

Nawazuddin Siddiqui ist und bleibt ein großartiger Schauspieler. Mit ihm sehe ich mir sogar solche Filme an, die mich von der Geschichte her nicht unbedingt zum Anschauen gelockt hätten. Aber mit ihm habe ich diese Zeitreise in ein so unschönes Kapitel der Geschichte sehr gern unternommen und nicht bereut.

Zu sehen bei Netflix: https://www.netflix.com/de/title/81039383

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Mogli – Düstere Legende des Dschungels

Ich habe inzwischen den Überblick über die zahlreichen Dschungelbuch-Verfilmungen verloren…diese Version von Netflix hat zwischen den Gute-Laune-Movies seine Nische gefunden, denn sie ist nur für Erwachsene geeignet. Für Kinder ist das Dschungelleben eindeutig zu realistisch düster und dramatisch gewalttätig dargestellt. Hier gibt es kein fröhliches Singen mit Balu oder Herumtollen mit anderen Tieren. Wer zu schwach ist, überlebt hier nicht im Dschungel. Das Überleben muss ständig trainiert werden und ist überhaupt nicht lustig. Es ist blutig, mörderisch und jederzeit gefährlich. Ständig muss man sich behaupten, keine Verschnaufpause. Düster bis zum Schluss.

Sehr gelungen finde ich die Animation in realer Umgebung. Das Dorfleben der indischen Bevölkerung mutet schon fast bollywoodesk an (ein kleiner Bruch inmitten aller Düsternheit), wenn Mogli mit den Dorfbewohnern Holi feiert. Aber das kleine neu gefundene Glück zwischen Menschen hält nicht lange an, schon gibt es wieder dramatische Kampfsituationen gegen Tiger Shir Khan (irgendein Khan spielt ja immer eine Rolle;).

Durch den Film getragen hat mich die schöne indische Hintergrundmusik.

Wer mal eine sehr sehr düstere Dschungelbuch-Verfilmung sehen möchte, ist hier an der richtigen Stelle.

Zu sehen bei Netflix: https://www.netflix.com/de/title/80993105  

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Teefa in Trouble – wer bekommt die Braut

Über diesen Film muss ich nachhaltig schmunzeln. Weil er viele Dinge beinhaltet, die ich eigentlich nicht so mag, aber irgendwie hat er mich dann doch bis zum Schluss so gut unterhalten, dass ich die dafür investierte Zeit am Ende nicht bereut habe.

Die Story ist jetzt nicht gerade originell: Damit Anya den (nicht gerade ansehnlichen) Sohn von Gangster Butt heiraten kann, will Teefa (gespielt von Ali Zafar) sie von Polen nach Pakistan entführen. Wie man sich schon denken kann, entwickelt Teefa Gefühle für sie, was natürlich zu großen Konflikten führt. Immerhin wird in einer Szene noch veranschaulicht, dass Anya ja wohl auch selbst gefragt werden möchte, mit wem sie verheiratet wird. Und Möchtegern-Gangsta Teefa, der natürlich keine Probleme hat, allein gegen 10 Männer zu kämpfen und problemlos mit unmenschlichen Parcouring-Stunts zu Fuß Autos in der Stadt verfolgen kann, erkennt am Ende, dass Geld doch nicht alles ist. Also von der Geschichte her eine recht einfach gestrickte Lovestory mit dem üblichen Slapstick-Klamauk, für den hauptsächlich der Kumpel von Teefa zuständig ist.

Inwieweit die polnische Tourismus-Industrie hier beteiligt war, weiß ich nicht, aber es sind sehr schöne und professionell gut gemachte Aufnahmen aus Polen zu sehen, von Warschau und Umgebung. Ebenso wie von Lahore. Bilder von Lahore sind ja eher selten zu sehen. Sehr spannend finde ich persönlich, dass ich jetzt keinen auffälligen Unterschied zu einem indischen Film sehen würde. „From Pakistan with love“ ist vielleicht gar nicht so übertrieben, da man schon irgendwie spürt, dass der Film mit Liebe gemacht wurde.

Zu sehen bei Netflix: https://www.netflix.com/de/title/81036338 

 

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Bucket List – Herzenswünsche

Die 40jährige Madhura (Madhuri Dixit) benötigt eine Herztransplantation und nachdem sie tatsächlich ein Herz von einem Unfallopfer bekommt, verspürt sie den Drang herauszufinden, wer der Spender ihres neuen Herzens war. Das Herz gehörte der 20jährigen Sai und nachdem Madhura auch Kontakt zu deren Freunden herstellt, findet sie heraus, dass Sai eine „Bucket List“ erstellt hatte mit Dingen, die sie unbedingt vor ihrem 21. Lebensjahr gemacht haben wollte. Madhura hat das starke Bedürfnis, sie müsse diese Liste abarbeiten in Vertretung für Sai. Zuvor nur als Mutter, Ehefrau und Familienversorgerin dafür sorgend, dass es allen anderen gut geht, findet sie beim Erfüllen der Aufgaben mehr zu sich selbst als die 40 Jahre zuvor und erkennt aber für sich am Ende, dass sie so eine Liste doch nicht benötigt, um ihrem Leben noch mehr Inhalt zu geben, da ihr Mann ja schon ihrem Leben genug Inhalt gibt. Klingt komisch? Ist es auch…

Was mir persönlich nicht gefallen hat:

-die Bucket List hätte viel spannendere Ereignisse bereit halten können. Die wirklich witzigen Dinge wie Glatze schneiden oder tätowieren, hatte Sia wohl schon erledigt. Die hier gezeigten Aufgaben sind ziemlich unaufregend

-es kam überhaupt keine emotionale Stimmung auf. Es plätschert alles etwas belanglos vor sich hin

Warum ich den Film nicht gänzlich als verschwendete Zeit ansehe:

-Madhura Dixit ist einfach so zauberhaft und charmant, dass man ihr auch stundenlang zusehen kann, ohne den Film an sich gut zu finden

-es ist ganz gut, sich mal wieder Gedanken darüber zu machen, ob es noch unerfüllte Wünsche gibt, die man noch unbedingt in diesem Leben machen wollte. Meine persönliche Liste besteht eigentlich nur daraus, immer wieder etwas Neues zu machen und zu entdecken

Zu sehen bei Netflix: https://www.netflix.com/de/title/81029848

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Andhadhun – Blinder Zeuge

Es ist fast nicht zu glauben, aber indische Filme können mich nach all der Zeit doch immer noch überraschen. Eine ernstzunehmende schwarzhumorige Krimikomödie wie diese habe ich wirklich selten gesehen. Man hat viel zu lachen, obwohl alles unglaublich blutrünstig ist und durch vielerlei illustre Absurditäten, die hier passieren, ist es jederzeit unvorhersehbar und spannend bis zum Schluss. Wunderbar! Sehr gelungen. Vom Inhalt darf ich leider so gar nichts verraten, denn jedes Detail wäre schon zu viel verraten. Nur so viel: Gute Unterhaltung!

Zu sehen bei Netflix: https://www.netflix.com/de/title/81039381

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