Bollywoodelfe's Blog

Eine deutsche Sicht auf Bollywood, Indien , Pakistan

Jaipur my Love

Jaipur hat definitiv mein Herz erobert. Der neueste Kinofilm „Best Exotic Marigold Hotel 2“ hat mich schmerzlich daran erinnert, wie sehr ich der Hauptstadt Rajasthans erlegen bin. So ist eine Liebeserklärung an die wunderschöne Stadt aus dem fernen Berlin dringend notwendig.

Dass ich mich so bemerkenswert wohl in Jaipur fühlte, lag sicher auch in erster Linie an dem märchenhaften Hotel „Umaid Bhawan„. Dieses Hotel ist so detailverliebt, dass selbst mehrere Tage nicht annähernd ausreichen, die ganze Schönheit des Hotels zu erfassen. Dazu ein excellenter Service, hochwertiges Essen und ich fühlte mich wie ein Prinzessin. Man könnte meinen, die Fotos auf der Webseite sind stark bearbeitet und können unmöglich der Realität entsprechen…aber es ist wirklich so unfassbar, dass man jedesmal beim Betreten des Hotels in Staunen gerät. In der Nähe gibt es auch die Möglichkeit, eine Ayurvedische Massage zu bekommen, was wir nur allzu gern nutzten. Mittels Fahrservice des Massagestudios gelangten wir ohne Probleme hin und wieder zurück. Der Wagen ist extra mit Tüchern ausgelegt, da man danach sehr ölhaltig wieder ins Hotel zurück kehrt.

Unser erstes Ziel in Jaipur war das berühmteste Wahrzeichen, der Palast der Winde, Hawa Mahal. Hier konnten die zahlreichen Damen des Hofes unerkannt durch die Fenster schauen und so am Leben draußen auf der Straße teilhaben. Architektonisch wirklich einzigartig und man kann sich noch lebhaft vorstellen, welch lustvolles und prunkvolles Leben hier einst geführt wurde.

Unsere nächste Station war die Albert Hall, ein Museum mit Artefakten aus aller Welt, unter anderem auch einer Mumie aus Ägypten.

Jantar Mantar, eine historische astronomische Sternwarte „beherbergt 14 nach astronomischen Gesichtspunkten entworfene Bauwerke. Diese dienen unter anderem der Messung der Zeit, der Voraussage von Eklipsen, der Beobachtung der Planetenbahnen, der Bestimmung von astronomischer Höhe und Deklination und der Erstellung von Ephemeriden“ (Quelle: Wiki)

Leider reichten meine astronomischen Kenntnisse nicht aus, um diese Bauwerke entsprechend zu würdigen, aber interessant anzusehen sind sie allemal.

Die mittelalterliche Festung Amber/Amer Fort liegt etwa 11km nördlich von Jaipur. Hier wurden auch Teile eines meiner Lieblingsfilme aus Indien „Jodhaa Akbargedreht. Dort kocht die hinduistische Rajputenprinzessin Jodhaa nämlich eigenhändig in den Riesenkesseln Essen für ihren muslimischen Mogulherrscher Akbar. Zurück in Deutschland bekam ich gleich Lust, mir zum etlichen Male wieder diesen wunderbaren Film anzuschauen.

Auf dem Weg dorthin sieht man auch „Jal Mahal„, den schönen Wasserpalast. Ebenso hat man hier die Möglichkeit für einen Kamelritt.

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Wenn man schon in Indien weilt und indische Filme so liebt wie ich, ist ein Kinobesuch Pflicht. In Jaipur gibt es das berühmte „Raj Mandir„, welches schon ohne einen Film gesehen zu haben den Besuch lohnt.

Wir haben Dirty Politics gesehen…nunja, eher ein Film, den ich lieber schnell vergessen möchte, weil ich diese Bilder von Om Puri, wie er eine 40 Jahre jüngere Frau abschleckt, nie sehen wollte. Tatsächlich ganz schon dirty, nicht nur, was die politischen Verwicklungen des Filmes betrifft.

Ein ganz besonderes Ausflugsziel ist das Museumsdorf „Chokhi Dhani„, in dem man die ganze Kultur Rajasthans erleben kann…dieses innovative Tourismuskonzept sollte man sich nicht entgehen lassen.

Das wars dann leider auch schon, wir mussten weiter nach Delhi und Pink City verlassen. Bis hoffentlich bald mal wieder!

Unsere Reiseleiterin war Anjana Singh von Hindi-Online, die diese tolle Reise immer im März anbietet.

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Incredible India auf der ITB Berlin

In den letzten Jahren ist es für mich schon eine Art Tradition geworden, mir beim Indien-Stand auf der Reisemesse ITB Berlin ein Henna-Tattoo malen zu lassen. Eigentlich eine echte Quälerei für die Damen, die da den ganzen Tag sitzen und hunderte Menschen am Tag abhandeln müssen. Aber es ist einfach so schön.

Hier das diesjährige Ergebnis:

Bollywood-Workshop

Diesmal gab es auch eine Aktion: Nimm an einem Bollywood-Workshop teil (mit dem schönen Namen „Dance like a Bollywood Star“) und komme umsonst zur ITB. Da meine Tanzlehrerin Madlen noch freiwillige Mittänzer suchte, war auch ich mit von der Partie. Allerdings war der Workshop dann doch etwas anders, als ich es mir vorgestellt hatte, da es überhaupt keinen Platz dafür gab. Wie man auf den Bildern sieht, reichte der Platz gerade mal für ein paar Handbewegungen. Aber fürs Messe-Publikum sicher ausreichend.

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Hier auch ein paar Bilder vom Veranstalter: http://www.facebook.com/bzcomm/posts/737560516275057?stream_ref=10

Ayurveda

Um die Ecke vom Indien-Stand traf ich auf einen Anbieter für Reisen mit Ayurveda-Behandlung. Dort konnte man für 10 Euro eine Pulsdiagnose von einem Ayurveda-Gelehrten vornehmen lassen. Da ich die Pulsdiagnose schon von der Traditionellen Chinesischen Medizin kenne, nahm ich das Angebot an. Die Begegnung mit Swami Nikhil Joshi, der hier in Berlin ayurvedische Seminare anbietet, hat mir sehr viele Erkenntnisse gegeben und mich neugierig auf weitere Wissensvermittlung zum Thema Ayurveda gemacht. Da werde ich sicherlich noch einen Workshop machen: http://www.ayurvedashop.net/

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