Bollywoodelfe's Blog

Eine deutsche Sicht auf Bollywood, Indien , Pakistan

Madras Cafe – Bollywood auf neuen Pfaden zu politischer Brisanz

Uffz, schwere Kost. Mit dem Bürgerkrieg in Sri Lanka kenne ich mich nicht wirklich aus, aber es kann ja nicht schaden, sich einmal näher mit dem Thema zu beschäftigen.

Der indische Offizier Vikram Singh (John Abraham) wird vom Geheimdienst beauftragt, verdeckte Operationen auf Sri Lanka durchzuführen. Er soll eine Rebellengruppe sabotieren, beginnt  aber während der Mission eine größere Verschwörung zu entdecken.  Der Film scheint wohl gut recherchiert worden zu sein und beruht auf der wahren Begebenheit, dass der indische Premierminister Rajiv Gandhi einem Anschlag zum Opfer fiel. Vikram Singh konnte am Ende des Films den Code knacken, der auf den Ort und die Zeit des Anschlags hinwies, allerdings wollte ihn niemand so recht ernst nehmen, so dass er den Anschlag nicht verhindern konnte.

Hauptdarsteller John Abraham ist auch Produzent des Films und sehr stolz auf sein Werk. Es ist sehr lobenswert, dass sich am Rande von Bollywood Filme auch mit solchen politischen Themen fundiert recherchiert auseinandergesetzt wird, wofür es viel Lob gab. Allerdings war es für mich als Zuschauer sehr schwierig, bei dieser politischen Verschwörung duchzusehen, weil es ewig viele Rückblenden gab, die eher verwirrten. Am Ende konnte man dann zwar etwas durchblicken, aber bis dahin war man ständig auf der Suche nach einem roten Faden, an dem man sich bei diesem schwierigen Thema entlang hangeln könnte. Lobenswerte Bewegung Bollywoods auf ein völlig neues politisch brisantes Gebiet, aber in dieser Rückblendenform schwierig für den Zuschauer nachzuvollziehen.

http://en.wikipedia.org/wiki/Madras_Cafe 

http://www.sri-lanka-board.de/showthread.php?14712-Madras-Cafe

http://decodemadrascafe.com/

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